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Biblische Beziehungspyramide

Unser heutiges Standesamt ist der schnellste und kostengünstigste Weg, eine juristisch abgesicherte Beziehung einzugehen. Aber an keiner Stelle verbietet die Bibel, dass ein Pärchen für sich alternativ zum Standesamt einen Ehevertrag beim Notar erstellen lässt. Wenn die Aussagen der Bibel wirklich die Richtschnur des Handelns sein sollen, dann darf auch heute jedes Paar die Lebensgemeinschaft wählen, die für sie die passende ist! Kein Theologe, kein Pastor und keine Gemeinde hat das Recht, in dieser Frage eine allgemeingültige Norm aufzustellen. Jedes Paar hat das Recht, unabhängig seinen Weg zu gehen. Christliche Pärchen haben das Recht zu entscheiden, ob sie eine Beziehung mit oder ohne Trauschein führen wollen. Sie haben das Recht zu entscheiden, an welcher Stelle im Freundschaftsprozess die Sexualität hinzukommen soll.
Wenn es um ein Verbot von Sex vor der Ehe geht, dann werden häufig folgende Worte vom Apostel Paulus zitiert: Ich sage aber den Ledigen … wenn sie sich nicht (sexuell) enthalten können, dann sollten sie heiraten. Heiraten ist nämlich besser, als in Glut zu geraten. 1Kor7-8-9 Diese Verse sagen eindeutig, dass Sex in die Ehe gehört. Was hier aber nicht gesagt wird ist, dass eine Hochzeit öffentlich-rechtlich auf dem Standesamt stattfinden muss, damit sie von Gott gesegnet werden kann. Jesus, Paulus und die anderen Apostel lebten zurzeit des römischen Reiches. Damals war eine Ehe keine öffentlich-rechtliche Sache. Vielmehr galt man als verheiratet, wenn die Partner im privaten Rahmen eine lebenslange Verbindung eingehen wollten. Die Öffentlichkeit erfuhr von so einer Eheverbindung, wenn das Pärchen zusammenzog. Wer sich mit der Ehepraxis zurzeit des Neuen Testaments beschäftigt, der stellt fest: Ehe im Neuen Testament ähnelt dem, was wir heute Konkubinat oder Ehe ohne Trauschein nennen.
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Buchtrailer

Trailer zum Buch „Trauscheinlüge?“

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Zusammenfassung

Buch „Trauscheinlüge?“

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An keiner Stelle spricht die Bibel über den öffentlich-rechtlichen Trauschein. Heiraten war von der Antike bis zur Neuzeit eigentlich immer eine Privatsache zwischen zwei Menschen oder deren Familien. Die neutestamentlichen Warnungen vor Unzucht haben nichts mit Sex vor der Ehe zu tun. Es geht dort um ein Verbot von ständig wechselnden Sexualpartnern und Prostitution. Alles, was Gott sich von einem Pärchen wünscht, ist die Bereitschaft für lebenslange Treue und Verantwortung für einander. Jesus hat den Pharisäern vorgeworfen, den Menschen von damals unerträgliche Lasten aufzulegen, weil sie die Anweisungen Gottes mit zusätzlichen Verboten ergänzt hatten (Lk11,46). Mein Eindruck ist, dass wir in unseren christlichen Kreisen dasselbe getan haben, wenn es um Freundschaft, Sexualität und Ehe geht. Die Bibel sagt etwas zu diesen Themen. Aber sie sagt nicht das, was wir in unseren Gemeinden häufig zu hören bekommen.
© 2020
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Buch „Trauscheinlüge?“

An keiner Stelle spricht die Bibel über den öffentlich-rechtlichen Trauschein. Heiraten war von der Antike bis zur Neuzeit eigentlich immer eine Privatsache zwischen zwei Menschen oder deren Familien. Die neutestamentlichen Warnungen vor Unzucht haben nichts mit Sex vor der Ehe zu tun. Es geht dort um ein Verbot von ständig wechselnden Sexualpartnern und Prostitution. Alles, was Gott sich von einem Pärchen wünscht, ist die Bereitschaft für lebenslange Treue und Verantwortung für einander. Jesus hat den Pharisäern vorgeworfen, den Menschen von damals unerträgliche Lasten aufzulegen, weil sie die Anweisungen Gottes mit zusätzlichen Verboten ergänzt hatten (Lk11,46). Mein Eindruck ist, dass wir in unseren christlichen Kreisen dasselbe getan haben, wenn es um Freundschaft, Sexualität und Ehe geht. Die Bibel sagt etwas zu diesen Themen. Aber sie sagt nicht das, was wir in unseren Gemeinden häufig zu hören bekommen. Wenn es um ein Verbot von Sex vor der Ehe geht, dann werden häufig folgende Worte vom Apostel Paulus zitiert: Ich sage aber den Ledigen wenn sie sich nicht (sexuell) enthalten können, dann sollten sie heiraten. Heiraten ist nämlich besser, als in Glut zu geraten. 1Kor7-8-9 Diese Verse sagen eindeutig, dass Sex in die Ehe gehört. Was hier aber nicht gesagt wird ist, dass eine Hochzeit öffentlich-rechtlich auf dem Standesamt stattfinden muss, damit sie von Gott gesegnet werden kann. Jesus, Paulus und die anderen Apostel lebten zurzeit des römischen Reiches. Damals war eine Ehe keine öffentlich- rechtliche Sache. Vielmehr galt man als verheiratet, wenn die Partner im privaten Rahmen eine lebenslange Verbindung eingehen wollten. Die Öffentlichkeit erfuhr von so einer Eheverbindung, wenn das Pärchen zusammenzog. Wer sich mit der Ehepraxis zurzeit des Neuen Testaments beschäftigt, der stellt fest: Ehe im Neuen Testament ähnelt dem, was wir heute Konkubinat oder Ehe ohne Trauschein nennen. Unser heutiges Standesamt ist der schnellste und kostengünstigste Weg, eine juristisch abgesicherte Beziehung einzugehen. Aber an keiner Stelle verbietet die Bibel, dass ein Pärchen für sich alternativ zum Standesamt einen Ehevertrag beim Notar erstellen lässt. Wenn die Aussagen der Bibel wirklich die Richtschnur des Handelns sein sollen, dann darf auch heute jedes Paar die Lebensgemeinschaft wählen, die für sie die passende ist! Kein Theologe, kein Pastor und keine Gemeinde hat das Recht, in dieser Frage eine allgemeingültige Norm aufzustellen. Jedes Paar hat das Recht, unabhängig seinen Weg zu gehen. Christliche Pärchen haben das Recht zu entscheiden, ob sie eine Beziehung mit oder ohne Trauschein führen wollen. Sie haben das Recht zu entscheiden, an welcher Stelle im Freundschaftsprozess die Sexualität hinzukommen soll.
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